Die Gans mit dem Juchee-Effekt

Diesmal schlägt die Lust am Kochen zu. Der Franke in mir braucht in dieser Zeit auch mal sein Federvieh (quasi als Probelauf für Weihnachten!). Eine wunderbare Gans, 4,4, kg, schön dick und rund, dazu gibt es Rotkohl (Blaukraut) und Knödel (Klöße – ich schreibe die fränkische Übersetzung mal daneben!). Allein das Einkaufen und das Vorbereiten versetzt mich in einen Juchee-Zustand. Ich weiß, wer keine Gans mag, wird es kaum verstehen… aber mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.

So, genug geplaudert, was das Essen angeht. Unser Spankingmeeting haben wir wegen des schlechten Wetters abgesagt. Bei uns in Oberbayern ist es mit dem Schnee weiterhin nicht gewaltig, aber es reicht um als wenig ansprechend durchzugehen. Werde Lesen, gibt so allerhand, was ich noch lesen möchte. So weiterhin den Vernon Subutex von Virginie Despentes. Ich hatte dieses wirklich geniale Buch wegen eines Krimis unterbrochen.

Wer im TV gerade Springflut (ZDF) sieht, wir habens in der Mediathek vom ZDF schon durch: Eine tolle Mini-Serie. Nach Romanen gedreht. Und da musste ich einen Roman mit diesen beiden Protagonisten noch hinterher lesen: Die Strömung. Beeindruckend, wenn man mal einige sprachliche Schwächen vom Anfang übersieht (die ich der Übersetzung schulde!)

Interessen und Interessenten

Heute in der Sauna einen Herrn wieder gesehen, der mein Interesse erregte. Offensichtlich war es auch umgekehrt so. Eine feste Erscheinung, kommt aus dem Hotelgewerbe und konnte mir viel über sein Restaurant erzählen. Er wirkte dabei auch einsam. Irgendetwas hat mich angerührt. Und nachdem ich das Restaurant zufällig auch kannte, was ich ihm verriet, war es mir möglich, zu bestätigen, wie gut die Küche ist. Tatsächlich hatten wir damals zu Viert dort hervorragend gespeist.

Wird’s nun Winter oder wird’s nicht? Bei uns taut es, andererseits hört man vom Thüringer Wald, dass es dort kräftig geschneit hat. Werde mein Spankingtreffen morgen wohl auch etwas von der Wetterlage abhängig machen. Auch wenn mich der junge Mann, 26, reizt, der sich mir anvertrauen will. Wäre nach längerer Zeit wieder mal eine Begegnung… mal sehen … muss doch einige Kilometer fahren. Es ist halt bei uns Freunden der strengen Zucht oft eine Frage der Entfernung.

Muss mich zusammenreißen, nicht trübsinnig zu werden. Abschiedsgedanken kämpfen mit der Freude vor einem etwas Neuem, einem Aufbruch. Nicht umsonst heißt es, jeder Abschied ist ein kleiner Tod. Morgen Vormittag wird wieder einiges weggeben. Diesmal ist es kein Ausmisten, diesmal ist es ein echter Kahlschlag…