Schattenbilder

Merkwürdige Träume: Zum einen war ich mit Liz in einer großen Stadt in einem Konzert oder in irgendeiner Veranstaltung. Es ist dunkel, als wir nachhause gehen. Wir werden gewarnt, nicht zu Fuß zu gehen, draußen würden sich mörderische Banden herumtreiben. Tatsächlich sind es Kinder und Jugendliche, die in grausamster Weise mit Waffen, mit Dreschflegeln und Messern, auf die Menschen losgehen und einzeln oder als Gruppen die Erwachsenen angreifen und umbringen. Liz und ich kommen durch, es sind ja nur einige hundert Meter, bis wir wieder in überblickbaren Straßen laufen, die Straßenlampen sind in fahlem Gelb. Die Straßen aber sind leer. Kein Mensch zu sehen. Kann man sich jetzt wirklich sicher fühlen?

Später: Wir sind mit einem Busunternehmen in einer Gruppe unterwegs. Irgendwann gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft, eine Gastwirtschaft, ein Hotel? Wir steigen aus, ich gehe hinter einem älteren Mann her und es wird mir bewusst, dass ich schon 93 Jahre alt bin und bald sterben muss. Und diese Erkenntnis, nichts mehr vom Leben und meinem Dasein erwarten zu dürfen, keine Freude mehr empfinden zu können, raubt mir den Atem und es ist mir, als liefe ich in absolute Schwärze hinein. — Ich erwache stöhnend.

Mit Liz über die Träume beim Frühstück gesprochen.