Lachen ist die schönste Art, Zähne zu zeigen

In der 13. Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch heißt ein Satz „Humor“. Das ganze Werk ist nach Texten von Jewgenij Jewtuschenko komponiert. Eine große, beeindruckende Sinfonie. Es lohnt sowohl die Worte des Dichters zu lesen (ein Regimekritiker), als sie dann auch im Zusammenspiel mit der Musik zu hören.

Humor ist ein großer und nicht zu unterschätzender Gegner einer Diktatur. Warum eigentlich? Weil Humor jene Distanz schafft, in die die Kritik hinein passt. Ich meine nicht den Witz (obwohl auch der Witz großen Geist besitzen kann), nein, schon gar nicht, was der Bayer unter Gaudi versteht. Ich meine Humor als Waffe, ein biegsames, funkelndes Florett aus Worten.

Und so muss ich gerade in diesen Tagen in besonderer Weise darüber nachdenken, was uns die Aufklärung mit dem Humor an die Hand gegeben hat: Freiheit!

Körper-Fühl-Verlust

 

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Alltägliches

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Liz meinte heute morgen, dass ich es noch drauf hätte, das Klavierspiel. Gut so! Ein wenig stolz darüber. Deutschland schaut heute weiterhin bekümmert nach Sachsen, wo sich die Randale weiterhin gegen die Ausländer richtet. Warum Sachsen, so tönt es. Was ist da los? Was wurde verheimlicht. Womöglich schon unter Biedenkopf? – Es wird nicht mehr aufhören. Der Kampf ist bereits eröffnet. Der Kampf zwischen Demokratie und Diktatur. Und zu viele lassen sich wieder begeistern. Wer da schon alles mitmacht. Und auch die Rolle der Polizei ist nicht gerade hervor-ragend!

Spüre meinen Körper nicht mehr so sehr, wie üblich und wie ich es gerne hätte. Habe mal wieder eine Anzeige geschaltet, um mein Dasein als Flagellant zu bestätigen. Mal schauen, wer sich rührt. Und weil ich mich wieder spüren will, gehe ich heute zur Thai-Massage. Nichts Schlüpfriges, nein, aber eine Massage, bei der eine kleine zarte Person ganz schön zulangt. Es tut mir gut und baut vieles ab. Als ich B. treffe, meint sie, dass ich heute so dahinschleiche. Es hatte etwas Kritisches, sie weiß nicht so ganz genau, was sie dabei anspricht. Dabei strahlt sie eine Sinnlichkeit aus, die unglaublich ist. Und noch unglaublicher ist, dass sie es nicht merkt. Natürlich, meint sie, nach so einer Massage ist man entspannt – und schleicht.

Die frühlingshaften Temperaturen mit der schwülen, schweren Luft treiben die Sinne hoch.