Tja – mai — ka – oder ein politisches Räsonieren… oder warum ich glaube, dass es nichts wird, obwohl es doch eigentlich was werden könnte… oder warum ein wandelnder Kleiderständer viel zu viel Worte macht…

… ich hatte dieser Nacht der politischen Verhandlungen – ich weiß rückblickend lässt sich das immer leicht sagen – eigentlich auch nicht allzu viel zugetraut. Da ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Herrn Kubicki (FDP) habe, schätze ich doch seine Äußerung als sehr ehrlich ein, obwohl ich mit seiner Person nicht so viel anfangen kann. Seine Aussagen bewerte ich als sehr hoch. Also: Da scheint’s aber mächtig im Gebälk bei den Verhandelnden zu knirschen.

Natürlich gibt es keine Koalition zu jedem Preis. Aber es hat schon auch mit einer erwachsenen Demokratie zu tun, ob etwas gelingt. Politik ist vom Wort (Polis – die Stadt) her ein Auftrag:

Suchet der Stadt Bestes!

Oder wie es mal ein Politiker genannt hat: Politik ist die Kunst des Möglichen. Sollte es hier am Möglichen scheitern, wäre so mancher von den wichtigen Figuren weg vom Fenster. Leider haben wir aber auch ein paar, die anscheinend alles torpedieren oder es zumindest allen anderen besonders schwer machen. Siehe die Antwort von einem ebenso redlichen Mann, dem Ministerpräsidenten und Grünen Wilfried Kretschmann.

Oder kommen wir auch ohne Regierung zurecht? Ich weiß, eine kindische Aussage, aber sie macht mir trotzdem Spaß…

Ein schönes Wochenende!

Körper-Fühl-Verlust

 

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Alltägliches

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Liz meinte heute morgen, dass ich es noch drauf hätte, das Klavierspiel. Gut so! Ein wenig stolz darüber. Deutschland schaut heute weiterhin bekümmert nach Sachsen, wo sich die Randale weiterhin gegen die Ausländer richtet. Warum Sachsen, so tönt es. Was ist da los? Was wurde verheimlicht. Womöglich schon unter Biedenkopf? – Es wird nicht mehr aufhören. Der Kampf ist bereits eröffnet. Der Kampf zwischen Demokratie und Diktatur. Und zu viele lassen sich wieder begeistern. Wer da schon alles mitmacht. Und auch die Rolle der Polizei ist nicht gerade hervor-ragend!

Spüre meinen Körper nicht mehr so sehr, wie üblich und wie ich es gerne hätte. Habe mal wieder eine Anzeige geschaltet, um mein Dasein als Flagellant zu bestätigen. Mal schauen, wer sich rührt. Und weil ich mich wieder spüren will, gehe ich heute zur Thai-Massage. Nichts Schlüpfriges, nein, aber eine Massage, bei der eine kleine zarte Person ganz schön zulangt. Es tut mir gut und baut vieles ab. Als ich B. treffe, meint sie, dass ich heute so dahinschleiche. Es hatte etwas Kritisches, sie weiß nicht so ganz genau, was sie dabei anspricht. Dabei strahlt sie eine Sinnlichkeit aus, die unglaublich ist. Und noch unglaublicher ist, dass sie es nicht merkt. Natürlich, meint sie, nach so einer Massage ist man entspannt – und schleicht.

Die frühlingshaften Temperaturen mit der schwülen, schweren Luft treiben die Sinne hoch.