Jesus auf dem Weihnachtsmarkt…

… beim Gehen durch den winterlichen Weihnachtsmarkt mit all seinen Gerüchen, mit seiner Musik und den Bildern, oft ganz vordergründig, viele Gedanken, die zu fangen, ich kein Vermögen besaß. Es reichte gerade für hausgemachte Senfgurken, Zitronenlikör, Marmelade (Maracuja mit Mango). Im Gottesdienst bei voller Kirche eine Predigt reich an Inhaltsleere. Gut die Musik, tragende Stimmen, Mut zum Verzicht, kaum mehr bekannt ist die Adventszeit Fastenzeit. Theatralik bei den Protestanten hat was Peinliches und Kleinkariertes, das Festliche muss beherrschbar bleiben, auch die Spontaneität bei uns ist eingeübt und vorbereitet. Lektoren lesen nicht nur, sie treten auf. Nicht vergessen, im Anschluss ist Kirchenkaffee, Gemeinschaft ist gewollt.

Manchmal frage ich mich, wie es unserem Herrn Jesus erginge, würde er über unsere Weihnachtsmärkte schlendern oder unsere Gottesdienste mit anschließendem Kirchenkaffee besuchen.  Da würde er mitsingen müssen von „Süßer die Glocken nie klingen…“ bis „Leise rieselt der Schnee…“ Dem kleinasiatischen Messias müssten wir erklären, dass dies alles unser Kulturgut ist. Und die Kultur ist gut bei Krippenspiel und Dresdner Christstollen. Das solle er einsehen, schließlich wüssten wir schon, wie Advent und Weihnachten zu feiern ist. Er solle nur ganz beruhigt sein: Halleluja!

 

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