Ewigkeitssonntag

Morgen ist Ewigkeitssonntag. Damit endet zumindest das Kirchenjahr, indem man all der Verstorbenen gedenkt, die in diesem Kirchenjahr von uns gegangen sind. Es werden immer mehr, liegt am eigenen Alter. Bei meinem Vater sind es 4 Jahre, bei meiner Mutter schon 8 Jahre, dass sie gegangen sind. – Sonntags drauf ist wieder mal 1. Advent. Wie lange war ein Jahr, als man jünger war. Nun sind und bleiben es immer noch 365 Tage und doch scheint die Zeit schneller geworden zu sein. Viele erleben das so.

Ich hab mal ein Experiment gemacht. Mit meiner damaligen Videocamera 2001 jeden Tag mindestens eine Szene gefilmt. Minimum 7 sec, Maximum 1 min. (Da in dieses Jahr auch der 11. September fiel wurden es hier einmal 2 min). Dieses Jahr ist natürlich unvergesslich geworden und hat sich zeitlich gestreckt. Bin am überlegen, was ich wieder mal tun könnte.

Jeden Tag ein Foto, nur eines… Zeit dehnen… geht das… ?

4 Gedanken zu “Ewigkeitssonntag

  1. Die Zeit dehnen… ?
    Ich denke, aktiv wird das nicht möglich sein.
    Jedoch geraten wir in Situationen, besonders traurige, manchmal entsetzliche, aber auch die einmalig schönen, in denen uns die Zeit gefühlt langsamer vorkommt. Dann meint man, die Zeit steht für einen langen Moment still.

    Wozu wir aber selbst beitragen können, ist das bewusste Wahrnehmen des Moments, vor allem dessen, was wir im Moment tun.
    Dann mag uns die Zeit länger erscheinen. 🙂

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