Warum denn nicht…

…das Absurde zum System erheben? Auch Wahnsinn hat manchmal Methode. Nein, nicht schon wieder bewerten.

Da hat also Trump seinen FBI-Mann (Comey hieß er, oder?) gefeuert und meinte damit die Welt wieder gerade biegen zu können. Soweit so gut, das ist natürlich kindlich und schlecht vorbereitet. Aber stellt euch doch mal vor, er klopft sich vor hohen russischen Diplomaten dazu lachend auf die Schenkel. Der FBI-Mensch hätte sowieso nur gestört, sei höchst unangenehm gewesen, einbildet – außerdem dürfe er das, andere feuern, er sei doch der Präsident. (Ich hatte nebenbei schon richtig Angst um einen allerhöchsten Vertreter der Türkei, der bei Donald in diesen Tagen vorbeigeschaut hat,  denn wenn so ein Präsident gerade mal am Feuern ist)… Mensch, die Szene hat doch Filmformat und das Zeug zu einem Klassiker. Da müssen doch im Hirn von Herrn Lawrow ganze Truppen an Über-Ich-Gestalten vorbeigezogen sein. Und wie der lachen konnte… Big joke, Mr. President, a good one…

Und der Brexitman aus England. Stöpselt etwas von Whiskey daher und wo der doch billiger sei und den würde er mitbringen – und das alles in Zusammenhang mit dem Buddhismus. Endlich, endlich ist mal nicht mehr alles politisch korrekt. Selten war Politik so unterhaltsam, lachhaft und unvorhergesehen. Tja, wenn man so manchen Opa allein zuhause lässt. Schon Kinder stellen bei Langeweile etwas an. Moderne Pädagogen nennen das ganz positiv spontan-kreativ. Eben.

Ich hänge wenig am Äußeren. Aber es ist schon auffällig, was so Haarfrisuren hergeben. Ob der Herr aus Nordkorea oder der Mann im Weißen Haus oder The Brexitman… aber, was soll man darüber schon viel reden. Wirrnis und Irrnis.

Absurd ist die Welt geworden. Sie entlarvt sich als das, was meine Großtante immer so bezeichnete: „Der Herrgott hat einen großen Tierpark!“ sie meinte es liebevoll und vergebend und auch voller Verständnis. Ach, Tante Gretel, ich trinke auf Dein Wohl, als gläubige Katholikin bist Du bestimmt im Himmel und schmunzelst über die kleinen und größeren Sünden hienieden. Ich denk an Dich! Und vielen Dank auch für das Taschengeld, dass Du mir immer  zugesteckt hast, damit ich als Student in meiner kleinen absurden Welt in Mittelfranken leben konnte.

Vielleicht werde auch ich einmal Regierungschef. Das Alter hätte ich, an der Frisur muss noch gearbeitet werden. Ich habe doch immer schon gerne auf Knöpfe gedrückt und an Schaltern gespielt. Ha, jetzt endlich wär es soweit. Mal schauen, wen ich feuern kann. Und dann muss ich nur einen Russen finden, mit dem ich so richtig ablachen darf. Meine Güte, das Absurde in dieser Welt wird einfach unterschätzt. Nur aus dem Chaos kann Neues erwachsen. Himmel und Erde.

Schönen Tach noch, nich…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s