Abwesender Gott und anwesender Mensch – anwesender Gott und abwesender Mensch -…

Heute Nacht ganz intensiv von E. geträumt. Ich war wieder einmal in meiner Geburtsstadt, gehe über die Brücke in Richtung meiner alten Schule und folge E.  Schließlich renne ich ihr sogar nach und sage ihr, kaum dass sie die Straße überquert, dass ich sie lieb habe. Und noch mehr. Ich liebe Dich, sage ich ihr, während wir wieder zurück zur Innenstadt laufen und sie lächelt so glücklich, weil es ihr solange niemand gesagt hat.

Das merkwürdige Wetter ist stimmungsmäßig nicht zu unterschätzen. Aus den österlichen Freudentagen bleibt so ein Kolorit von Karfreitag übrig. Entweder dicke Wolken und Regen oder dicke Wolken und Schnee. Unangenehm, weil überwunden geglaubt. Es versetzt mir eine Unruhe, der ich nicht Herr werde. Muss mich anstrengen, mich zu konzentrieren.

Gestern „The Young Pope“ mit Jude Law angesehen. Die ersten drei Filme. Eine großartige Serie, voller gelungener Anspielungen, voller gescheiter Philosophie, Theologie und Medienideen (nur ein abwesender Papst ist ein anwesender Papst – nur ein abwesender Gott ist ein anwesender Gott!). Auch für mich als Lutheraner eine gescheite Sache, die ich auch an manchen Stellen auf den Protestantismus ummünzen kann.

In Spannung wegen meines Manuskriptes, das nun lektoriert ist und von mir gegengelesen wurde, um es zuletzt zur Endlektorierung zu schicken. Aufregend. Diese Neugier zieht mich aus dem Sumpf der – sicher auch wetterbedingten – Traurigkeit.

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