1. April – hahaha

 

Heute

Wo sind die Zeiten hin, dass man sich gegenseitig am 1. April ordentlich gefoppt hat? Manchmal ist Erwachsenwerden nur noch ein Ernst-Sein. Hab noch Zeit, mir was zu überlegen, aber außer Liz ist niemand da, den/die ich veräppeln könnte. Na, mal abwarten, vielleicht ergibt sich noch was Zünftiges.

Im neuen SPIEGEL interessiert den Artikel über die Zukunft gelesen, die – digitale – Evolution sei nicht aufzuhalten. Ob wir dafür bereit sind? Sicher nicht, aber halte mal so eine Dynamik auf und frage nach, obs gebraucht wird oder nicht. Ich habe verstanden. Alles wird kommen, weil alles miteinander verzahnt ist. Was immer dieses ALLES dann sein wird.

Mit „Moby Dick“ fertig, einfach nur ein tolles, wildes und großartiges Buch. Lese jetzt „Pynchon“. Der Mann kann erzählen. Mächtig und charmant. Und man nimmt ihm alle Unmöglichkeiten ab.

 

In Gedanken zurück

Die vergangene oder besser vergehende Woche war angefüllt mit ganz vielen Gefühlen. Eine Schwägerin, süßlich und frömmelnd (nichts gegen Fromm-Sein!), dass es mir die Schuhe auszieht. Es sind nicht die Inhalte, die sie sagt, es ist die Art, wie sie es von sich gibt. Und ja – sie gibt in ihrer Art von sich, dass sie vom Leben benachteiligt und im Leben zu kurz gekommen ist. Sie geht an zwei Krücken – die Seele und ihr eigenes Leben haben sie verkrüppelt. Und sie hadert, weil ihr das nicht anerkannt wird. Natürlich nicht, es ist ja erkennbar, woran es krankt (oder: sie krankt!).

Unter den Kollegen das erschreckende Gefälle eines Möchte-Gern-Chefs, der Vieles sehr schön und sehr gut macht – unbestritten – und mich kommissarisch ersetzt, solange ich noch Rekonvaleszent bin. Aber ich scharre mit den Hufen, denn immer wenn Intellektuelles verlangt wird, klinkt er sich aus und kaschiert es mit viel Arbeit oder was auch immer. Meine Gedanken rasen. Erwarte auch in der kommenden, spätestens in zwei Wochen mein Manuskript lektoriert zurück. Dann wollen wir mal weitersehen. Auch mein Auftritt bei einer Lesung wird in diesem Monat stattfinden.

 

Schmerzlust

Die Schmerzlust erwacht. Der Masochist will leiden dürfen. Der Flagellant sucht die Strenge. Gerade jetzt. Ist zu beobachten.

 

 

 

 

 

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