Fön…

… das Wetter schlägt unheimliche Kapriolen. Nun haben wir bei Fön einen wirklich milden Frühlingstag. Bei Liz entstehen allerdings heftige Kopfschmerzen. Während ich dieses Wetter meist genieße, hat Fön bei ihr eine aggressive Bedeutung. War heute gut gelaunt in der Stadt und habe meinen Geschenkbon für de Bücher eingelöst, habe „Anna Karenina“ und „Moby Dick“ – beide in neuer Übersetzung – bestellt. Dazu den von mir sehr geschätzten Thomas Pynchon.

Vielleicht hatte auch Trump in seinem neuen Heim in Washington einen Anflug von Kopfweh oder Fön, wenn ein Telefonat mit dem Australischen Premier so ablief, wie es wohl abgelaufen ist. Nun, wir werden uns auf spannende Zeiten einstellen müssen.

Bin mit „Die Freistatt“ von Faulkner fast durch. Konnte gestern Nacht nicht aufhören, was für eine Sprache, was für Bilder. Man meinte fast das Elend dieser Jahre zu riechen. Und dann die Namen: Horace Benbow, Popeye, Temple Drake… irr…

Manchmal bin ich depressiv. Sehne mich nach Schlägen. Der Masochist in mir braucht wieder einmal seine Züchtigung. Will der Dunkelheit ausweichen und schaffe es nur, wenn ich mitten hindurch gehe…

 

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