Man kann…

…schon einen ganzen Nachmittag lang Computerprogramme installieren. Doch das geht. Und hier zeigt sich immer, wie gut man eigentlich erholt ist und wie viel Geduld man mitbringt. Heute gings irgendwie.

Hab dann ein Foto von Beckenbauer gesehen. So zwischendurch. Was der olle Kaiser so ehrenamtlich an Geld genommen hat. Wenns stimmt: 5, 5 Millionen. Und wie war das mit den Steuern?

Ach, ich glaub ich installiere weiter Computerprogramme, dann muss ich nicht weiter darüber nachdenken…

Werbeanzeigen

Wieder einmal draußen sitzen…

…auf dem Balkon, noch einmal dem Sommer trauen, dass er Kraft genug hat, Sommer zu sein. Wer weiß, wie lange uns dieses anheimelnde Gefühl in diesem Jahr noch beschieden ist. Feststellen, dass es doch eigentlich nichts zu beklagen gilt. Inmitten grüner Bäume, wie im Wald dem Vogelgezwitscher lauschen, durch Äste und Zweige hindurch die Gipfel der Berge sehen, der Idylle beitreten: Es ist Friede!

Da bleiben alle Trumps, Putins, Assads draußen, spielen ihre Spiele in der Kälte ihres entsetzlichen Alltags, das Morden, das kein Ende nimmt, das Rasseln der Schwerter um niemand weiter, außer die ganze Erde in Angst und Schrecken zu setzen. Und könnten sie das Universum in Beschlag nehmen, sie täten es. Denn es ist ein Teil unverhohlener Gier, dass man sich an der tausendfachen Angst anderer berauscht, die Angst riecht und trinkt wie ein Vampir. Und zu nachtschlafender Zeit an die Fenster und Türen der Welt klopft und zum Tanz lädt. Sie ziehen Misstrauen und Pest hinter sich her und beugen ihre Knie vor dem Gott des Todes.

Ich aber sitze draußen, manchmal mutlos und doch voller Trotz. In mir will es noch nicht schweigen, ich will noch immer nicht der Furcht einen Platz einräumen. Ich singe mit der Natur mit und ich gebe mich dem Idyll hin, mehr und mehr und immer neu: Es ist Frieden! Heute schon. Heute und jetzt! Und ich will nicht auf morgen schauen. Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.

Träum schön

In der vergangenen Woche intensiv geträumt. Tatsächlich auch von E. die so erwachsen mir entgegengetreten ist. Wir sitzen im Kino, ich fasse den Mut sie zu küssen. Sie lässt es geschehen. Später liegen wir beieinander und ich bewundere ihre wunderschönen Brüste. In der folgenden Nacht ebenso, nur in ganz anderen Zusammenhängen. Was eine tiefe, tiefe Sehnsucht mit einem macht. Manches Leben strebt einfach nur fort. Immer wieder fort. Wie lange das wohl noch so geht, dass man es sich zutraut, noch einmal aus dem Traum ins Erwachen hinein zu steigen wie in ein vertrautes Bild – und sich auf den Weg zu machen…?