Um-Welt-Herum

Nun hat es auch uns in Oberbayern mit dem Wetter nochmal erwischt. Es regnet seit gestern Abend, was das Zeug hält. Gut, dass wir hoch genug liegen, wir haben in unserem Ortsbereich keine Gefahr. Wenn wir absaufen, dann ist Weltuntergang. Gestern Abend hatte sich in kürzester Zeit eine schwarze Wolkenschicht über uns aufgebaut, die nur bedrohlich wirken konnte. Kaum zu glauben, trotz der Erwartungshaltung, wie schnell es dann tatsächlich ging. Liz hatte noch Schwimmen gehen wollen, die Tapfere – und ließ es dann Gott sei Dank, sein. An solchen Tagen kann man nur zum Friseur gehen (nachdem ich krankheitsbedingt immer noch nicht Arbeiten kann).

Gestern etwas am Kapitel geschrieben, es ging ganz gut voran. Nachmittags seit langer Zeit wieder die Gitarre genommen und gesungen. Liz kam von einem Treffen zurück und lobte mich in den höchsten Tönen. Trotzdem wurde es mir schwer, nach meinem 8. Hörsturz, mit der gleichen Sicherheit wie früher auf Töne und Akkorde zu achten. Es ist zum Heulen. Jemand, der fast das absolute Gehör hatte, verliert die Präzision des Hörens. Da werde ich durch meinen Zorn sicher ungerecht gegen Gott und Welt.

Abends im Fernsehen noch „Jordskott“ gesehen(Arte!), eine sehr gut gemachte schwedisch-norwegische Umsetzung eines auf modern getrimmten Märchens mit Umweltproblematik. Verstörende Bilder, allein die Kamera-Arbeit war genial. Stimmige Erzählweise und doch nicht für jedermann. Wer Action wollte, wird enttäuscht sein. Auch daraus einen 10. Teiler zu machen, kann man kritisch hinterfragen. Wir haben diese Erzählung aber gerne gesehen.

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