Nacht und Tag – Tag und Nacht

Einfinden in eine Welt der Entspannung und Distanz. Wird es gehen? Schreibe weiter an meinem wissenschaftlichen Essay. Nachts furchtbar schale Träume, aufgeladen mit viel Gewalt.

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Schnee draußen. Es schneit, auch in meine Gedanken. Habe Zeit und lese „Die ZEIT“, bin amüsiert über die Welt, die sich manchmal in Kummer und Sorgen suhlt. So diskutieren, streiten Sloterdijk und Münkler auf intellektueller Höhe. Wer hat die Deutungshoheit über die Welt von heute? Wer hatte sie gestern und warum? Und warum heute nicht mehr? Und weil die Sieger da noch nicht feststanden, liest sich die Ausgabe vom vergangenen Donnerstag so altbacken wie selten. Dabei hatten sich alle doch schon redlich bemüht ihr Antizipando unterzubringen. Nun also wird der Gott der Geschichte womöglich über die verzweifelte Ernsthaftigkeit der kleinen Menschen ein klein wenig lachen. Denn frei von Komik ist dies alles nicht, was am Donnerstag erwartet und am Sonntag eingetreten ist. Und ist nicht die FDP ein Treppenwitz?

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Abends Bond „Casino Royale“. Wollte nach „Spectre“ sehen, wie die Handlungsstränge mit Daniel Craig begannen. Nicht unoriginell gemacht. War zumindest ein interessanter Fernsehabend. In den Nachrichten noch immer Wundenlecken der großen Parteien. Und die Überlegung, ob Malu Dreyer Sigmar Gabriel beerben könnte. Gar nicht ungeschickt mit Siegerinnen zu arbeiten. Aber traut man ihr das Amt einer Kanzlerin aufgrund ihrer MS zu? –

So sehen wir betroffen,

den Vorhang zu

und alle Fragen offen!

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