Mei, war des fad!

Ich gebs ja zu, gleich und sofort, dass meine Erwartungshaltung für die Sendung „Maischberger“ geradezu ins Unermessliche gestiegen war. Aber dass alle, soweit so was in solchen Sendungen überhaupt möglich ist, mit so viel Vernunft dabei sind, war unüblich, ungewohnt und – ja, langweilig. Kein Augenauskratzen, kein Drohen, die Sendung zu verlassen – nur ein paar erschöpfte Gesichter, z. B. bei Oppermann und Gauland. Selbst Sahra Wagenknecht entwickelt sich zur Diva, die man gut in einen Film unterbringen kann. Titel: „Meine rote Geliebte“ oder „Traumfrauen – Teil 2 (the later years)“. Kubicki gibt den alternden Renitenten, Karrenbauer (ihren Doppelnamen kriege ich nicht fehlerfrei hin) gab sich staatsmännisch mit einstudiertem Wahltext, den sie revolverschussartig aber auch  zu vernünftig genug von sich gab.

Himmel noch mal, denke ich mir da als Zuschauer, lasst es halt endlich mal krachen. Aber selbst als Gauland dem Höcke absprach Rassist zu sein, war das Auflehnen nur träge. Woran gewöhnen wir uns so eben? Gut, die letzten 15 Minuten habe ich geschwänzt und noch kurz bei meinem Computerspiel die Ritter in die Schlacht geführt. Da war für 5 Minuten mehr los, als in der Flimmerkiste. Liz wusste danach auch nichts Neues zu berichten. Und Gabi Bauer moderierte bereits das Nachtmagazin.

Mein Schlaf war gut, tief und lang. Die Träume angenehm, etwas Müdigkeit hängt mir nach.

Schönen Tag noch.

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