Hart angefasst – hart gesagt

Der Tag beginnt leider mit einer Beerdigung, an der ich teilnehmen muss. Schon früh um 10 Uhr, da verschlägts einem fast die Laune. Denke an Leopold Bloom, der auch an seinem Tag in Dublin erst einmal auf eine Beerdigung musste und dabei die ganze Welt kennen lernte. Ja, man kann sich schon ein Bild der Gesellschaft machen, wenn man an einer Trauerfeier teilnimmt. Das Ganze hatte auch etwas von einer Vorstellung an sich.

Später Mittagessen mit Liz, die seit gestern überanstrengt wirkt und trotzdem nicht einfach Fünfe gerade sein lassen kann. – Das frühlingshafte Wetter von gestern hat sich schlagartig, wie vorhergesagt, gewandelt. Wieder wird es winterlich, es ist kühl, trüb und neigt zum ersten Flocken. Ich selber werde so unendlich müde…

Habe zwei Antworten auf mein Inserat. Der eine hat Humor, so scheints, der andere hat mir gleich einige Bilder von seiner Folterbank und einigen Utensilien geschickt, mit denen man Striemen erzeugen kann. Bei dem habe ich das Gefühl, dass er alles ein wenig zu ernst nimmt. Jetzt heißt es aufpassen. Lesetechnisch komme ich nicht voran. In mir ist zu viel gedanklich unterwegs. Dabei sollte ich doch nicht so verschwenderisch mit meiner Lebenszeit umgehen.

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