Entgegen aller Pressemeldungen …

Der Tag vor Silvester. Generalprobe? Resteessen. Einkaufen, weil morgen nicht möglich. Zeug im Kühlschrank alt werden lassen oder vorkochen? Draußen scheußlich. Kantate 3+4 aus dem Weihnachtsoratorium hören. (Denn bis zum 6. Januar 2018 ist entgegen aller Pressemeldungen immer noch Weihnachtszeit). Politik verfolgen. Ist Mist. Schnee draußen. Etwas. München meldet glatte Straßen. Neuen SPIEGEL kaufen. Nr. 1/2018. Hier ist das neue Jahr schon angebrochen. Liz saugt Staub. Das Jahr ist immer noch nicht vorbei – ver … xxx … !

Noch 2 Tage bis zum Ruhestand

Gemischter Braten, gemischte Gefühle

Abschiednehmen vom alten Jahr. So langsam. Draußen ist es für Abschiedsgedanken viel zu hell und freundlich. Doch täuschen darf es nicht. Es ist auch kalt. – Wir haben eingekauft für den Silvesterabend. Der Hobbykoch sucht seine Sachen zusammen. Gemischter Braten, weil unsere Gäste aus Mittelfranken (Gegend von Nürnberg), nicht mit allzu Exquisitem erschreckt werden dürfen. Also Rindfleisch, Schweinebraten. Klöße… aber gut, warum auch nicht…

Noch 3 Tage bis zum Ruhestand …

Umbruch

Umbruchszeit.

Neue Schwerpunkte setzen. Sich trotzdem wohlfühlen. Das Bekannte nutzen. Darin sich einrichten. Beruhigt sein. Mit dem Geringeren glücklich werden. Es ist das Bedeutende. Heilsames liegt vielleicht darin. Neu ankommen. Heimat finden. Die Füße endlich auf die Erde bringen. Standhaft werden. Über den Horizont blicken. Sich nicht fürchten. Vertrautes mit neuen Augen sehen.

Einfach leben …

 

Zeit

… auf einmal ist stehende Zeit. Nicht, dass gerade alles anders würde, aber die Zeit ist es, die mir verwandelt begegnet. Die Welt atmet aus. Obwohl viel zu viel auf der Welt geschieht. Die Zeit zwischen den Jahren wird spätestens ab morgen wieder aufgefüllt durch entschiedene Umtriebigkeit für Silvester. Nicht zu vergessen so manche Umtauschaktion. Und doch ist die Zeit, die eher eine subjektive Größe ist, gedehnt. Mir haben sich die Stunden zu sehr geschleppt, statt dass ich dankbar gewesen wäre, dass die Vergänglichkeit wenigstens für einige Momente aufgehoben wurde. Wenn es tatsächlich so etwas wie Ewigkeit gibt, dann kann man sie jetzt als stehende Gegenwart, wie es Thomas Mann in seinem Zauberberg genannt hat, vielleicht am besten wahrnehmen.

Und wie so oft macht Zeit, sei sie zu schnell, sei sie zu langsam, ein wenig hilflos…